Academia Ars Augusta

für die Musik und das Theater in Schlesien

Die Grenzregion im Dreieck zwischen Niederschlesien (Polen), Böhmen (Tschechische Republik) und der Lausitz (Deutschland) wird wegen ihrer Fülle an historischen Stätten in der gesamten wunderschönen Landschaft oft als „Arkadien“ bezeichnet. Diese Region war einst voller Energie aller Art, kultureller, wirtschaftlicher und politischer Art, aber seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wartet sie immer noch darauf, „wieder zum Leben erweckt zu werden“. Die europäische Strategie für die regionale Entwicklung zielt darauf ab, Kultur und Tourismus im Hinblick auf ökologische Anforderungen zu verbinden. Aus dieser Perspektive werden wir einen Beitrag leisten, indem wir eine Internationale Akademie für Musik und Theater initiieren. Junge Sänger, Musiker und Schauspieler aus aller Welt werden nicht nur mit erfahrenen Regisseuren und Künstlern berühmte Werke aus der europäischen Musik- und Operngeschichte studieren, sondern auch vergessene Meisterwerke aus dem lokalen Kulturerbe wiederentdecken und aufführen und mit neuen und nachhaltigen experimentieren Möglichkeiten der Opernaufführung und Einbeziehung lokaler Handwerker und Handwerker in den Produktionsprozess.

 

Im Zentrum des Projekts steht die „Perle von Zeliszów“, eine schöne verlassene ehemalige deutsche evangelische Kirche, die 1797 von Carl Langhans im klassizistischen Stil erbaut wurde und bereits durch das Internet als „verlorener Ort“ mit magischem Licht berühmt wurde. Im Jahr 2013 gründete eine Gruppe junger polnischer Künstler die Stiftung „Your Heritage“, um die Perle vor dem Untergang zu bewahren. Die Stiftung wurde bald Eigentümer des Ortes und 2018 wurde eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft "Ars-Augusta e.V." um die ehemalige Kirche in eine multikulturelle Arena speziell für Musik und Theater zu verwandeln. Im Jahr 2020 hat bereits ein internationaler Akademie-Workshop mit Madrigalen von Claudio Monteverdi stattgefunden, der mit einem öffentlichen Spendenkonzert erfolgreich abgeschlossen wurde. Jetzt gehen die Renovierungsarbeiten schnell voran und bald werden wir den Status dieses Ortes von „verloren“ in „wiedergefunden“ ändern.

 

Das Projekt ARCADIA (die Etablierung einer Theater- und Musikakademie) möchte der „Perle“ neues Leben und einen neuen Sinn geben, indem sie sie mit Musik und junger Energie füllt und sie so zu einem Symbol für Aufstand und neuen positiven Geist für die gesamte Region macht. Die drei Projekte, die die Akademie im Falle des Gewinns des Fedora-Preises erstellen möchte, sind:

 

 

Künstlerteam

Künstlerische Leiterin: Eleni Ioannidou, Opernsängerin und Produzentin, Chef von Ars-Augusta e.V. , Gründerin des "Lausitzer Barockensembles". Im Laufe ihrer Karriere besuchte sie einige der wichtigsten Akademien wie die "Academia della Scala di Milano" und die Academia "Il Teatro e la Musica" der Europäischen Gemeinschaft in Prato (Italien).

 

Assistent und Logistik: Wilk Korwin-Szymanowski, Direktor der Stiftung "Ihr Erbe" und Verwalter der "Perle von Zeliszow".

 

Musikalische Leitung: Enrique Gomez-Cabrero Fernandez, Barockviolinist und Dirigent, Tutor, Konzertmeister des Lausitzer Barockensembles. Enrique lebt in echter Leidenschaft für alte Musik und dirigierte bereits die erste Opernproduktion der "Academia Ars Augusta", der (nach 300 Jahren des Vergessens) wiederentdeckten Oper "Giove in Argo" von Antonio Lotti, die 2019 im "Palais im" aufgeführt wurde Grossen Garten "in Dresden.

 

Regisseur, Tutor für die Inszenierung: Piotr Jedrzejas, ehemaliger Regisseur des "Norwid Theatre" in Jelenia Gora, eine anerkannte Theaterpersönlichkeit mit großer Liebe zur Musik, zum Theater und offen für innovative Ideen und Konzepte.

Prof. Britta Schwarz, Alto, Dozentin für Gesang in der Hochschule für Musik und darstellende Musik in Dresden.

Aktuelles Projekt:

Der schlesische Apollo

Martin Opitz und die Musik

Eine Hommage an den Gründer der deutschen Dichterschule und die Komponisten des Frühbarocks in unseren Region. Madrigale von Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt und Constantin Christian Dedekind zu Lyrik von Martin Opitz

Workshop und Aufführungen: 20-28.Juni 2021

Aus den vergangenen Projekten:

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